Würde und Berührbarkeit – interaktive Ausstellung, Vorträge und Erfahrungsräume
Foto von 

Die Beziehungsfähigkeit des Menschen und ebenso seine 'Leiblichkeit' bestimmen gemeinsam dessen Würde als etwas, das sich in der unmittelbaren Begegnung verwirklicht – durch Abgrenzung und Kontakt, durch Souveränität und Berührbarkeit. Würde ist danach dann ein inneres Erlebnis wie auch ein Geschehen in der menschlichen Begegnung.

Dort wo Mensch sich berührbar zeigt oder Mensch Kontaktfläche durch Verletzlichkeit oder Weichheit zeigt, öffnet er sich der Berührung. Dort wo er sichtbar, spürbar, erlebbar wird, dort entsteht Würde von Beziehungen und die Würde eines Menschen als leibliches Beziehungswesen kann sich zeigen. Die erlebte Verbundenheit hebt den Kontakt aus der Zufälligkeit heraus und gibt im einen intimen Ausdruck, lässt Begegnung entstehen. Wo sich Menschenbegegnen, kann die Würde des Menschen als sozialem Wesen aufscheinen und wird als Würde des Einzelnen über das Gegenüber bestätigt.

Mit „Berührbarkeit“ wird somit die Bedeutung der Beziehung für das Individuum deutlich, und unterstreicht eine Ganzheitlichkeit von offenen Begegnungsräumen. Begegnung ist spürbar mehr als sich allein ‚Treffen‘ und setzt Berührbarkeit voraus. Je berührbarer ein Mensch ist, desto leichter erzeugt dies wiederum Berührbarkeit.

Konzeption der Ausstellung

a. Ausstellung

In einer ca. 2-3 wöchigen Ausstellung von Kunstwerken soll die Möglichkeit gegeben werden dem Phänomen ‚Würde‘ und der Bedeutung von Berührbarkeit, leiblich und emotional, nachgespürt, nachgeforscht werden.

b. begleitend in Vorträgen wird das obige Themenspektrum beleuchtet

c. in gestalteten Erfahrungsräumen soll für ein breites Publikum ein inneres Erleben von Würde, für sich und im Kontakt, ermöglichen werden. Dies auf verschiedenen Pfaden, z.B. u.a. Kunst, Reflektion, Gespräch, Bewegung, Tanz, Berührung, Selbstwahrnehmung, Klang, etc.

Regional

Die Ausstellung wird in zwei bis drei Städten über die Verantwortung aus den Würdekompass-Gruppen vor Ortumgesetzt, und über den Würdekompass und die Himmelheber Stiftung verantwortlich begleitet. Es werden mehrheitlich regionale KünstlerInnen angefragt, um die ausgewählten Kunstwerke der Braunschweiger Künstler (Pilot aus 2019) zu ergänzen.

Was benötigt wird

  1. Wer mag eine solche Ausstellung bei sich in der Stadt haben?
  2. Mit Menschen aus der lokalen Würdekompass-Gruppe, Freunden, die Ausstellung mitgestalten, organisieren und begleiten?
  3. Gemeinsam mit dem Würdekompass e.V. dem Thema vor Ort Stimme geben.
  4. Vor Ort weitere Unterstützer zu finden
  5. Aufgaben: Siehe Wanderausstellung Braunschweig

Ansprechpartner

Ansprechpartner/IN

Dr. Frederic Holzwarth

Dr. Frederic Holzwarth

unterstützen

KontaktUnterstützen
Zurück

Sie möchten bei der Planung und Umsetzung dieses Projekts dabei sein?

Wir sind eine kleine gemeinnützige Initiative und somit auf viele helfende Hände angewiesen. Wenn auch Sie eine helfende Hand verleihen können, melden Sie sich bei uns!

Projekt unterstützen