Covid-19 – Zwischen Entschleunigung und Sorge
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Kelly Sikkema

Wir leben in Deutschland trotz der Krise noch immer in goldenen Zeiten. Auch im Vergleich zu anderen Ländern hält sich die Pandemie mit schlimmem Verlauf noch in Grenzen. Dennoch, was können wir tun in dieser Zeit, in der alles so Vieles anders ist? In welche Richtung dreht unser Würdekompass in Haltung und Handlung? Wo sind unsere Sicherheitspfeiler, da wir unser Leben nicht mehr in der gewohnten Struktur leben und die meisten Kontakte nur noch digital erfolgen können?

Wir können uns eine Menge Informationen über alle möglichen Kanäle holen, uns mit anderen austauschen, und uns so versuchen ein Bild über die ungewohnte Situation zu machen. Manche reden dabei von Fake-News und Verschwörungstheorien. Andere halten sich vertrauensvoll an die neuen Regeln und tun ihr Bestes, um Abstand zu halten und sich in der neuen Situation zurechtzufinden. Es gibt viele Petitionen und Aktivitäten, die Unterstützung für bestimmte Personengruppen fordern, und auch Stimmen, die eindringlich vor weiteren Einschränkungen unserer Grundrechte warnen. Was immer du über die Lage denkst und fühlst – zurzeit bleibt uns allen nur übrig, Distanz zu wahren, Hygieneregeln zu befolgen und zu hoffen, dass das Virus bald soweit eingedämmt wird, dass wir unser „normales“ Leben wieder aufnehmen können.

Es gibt viele Hilfeangebote, um heil durch diese Zeit zu kommen und viele Menschen, die ihre Arbeit verlieren oder in Kurzarbeit gehen müssen. Auch gibt es Menschen, die eine zugesagte Arbeit nicht antreten können, und sicher auch solche, die aus der Krise Kapital schlagen möchten. Für jeden von uns kann es auch eine Zeit der Besinnung und Prüfung sein.

Die eigene Würde, unser innerer Würdekompass, kann uns hier Orientierung oder auch Neu-Orientierung geben, wie jeder von uns sein Leben während und nach dieser Zeit gestalten möchte.

Für viele von uns kann es durch neue Familiensituationen zu Überforderungen kommen – bedingt durch die Arbeit im Homeoffice, häufig auf engem Raum mit den Kindern, die ja nicht in die Schule oder Kita gehen. Fehlende Familien- und Freundeskontakte und Überlastungen in „systemrelevanten“ Berufen tragen das ihre dazu bei. Auch gibt es riesige die Erleichterung, wenn der Test negativ ausfällt oder man nach der Erkrankung mit Covid 19 wieder genesen ist.

Wir als Vorstand im Würdekompass e.V. fragen uns, was wir gemeinsam mit dir und anderen, die aus der Krise entstehenden Zukunftsängste aktuell mildern können – den Glauben daran, dass es gut wird, stärken können. Denn der Glaube daran, dass Krisen einen Sinn für jeden von uns haben, dass diese für etwas gut sind, kann jedem einzelnen die Kraft geben, aus dieser Zeit gestärkt hervorzugehen. So möchten wir nicht im Glauben allein bleiben, wir möchten Taten sprechen lassen.

Für Menschen, die in dieser Zeit besonders verunsichert oder überfordert sind oder Ängste in sich spüren, bieten wir pro bono zunächst bis Ende April 2020 Beratungs- oder Coachinggespräche per Skype, Zoom, Threema oder Telefon an. Falls du hier Unterstützung möchtest, haben wir verschiedene Telefontermine vorgemerkt und stehen dir auch mit mehreren Coaches für Gespräche zur Verfügung.

Nimm gerne bei Fragen Kontakt auf mit Barbara: barbara.westphal@wuerdekompass.org

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